Newsletter November 2010
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Dr. Johannes Schuster, Vorstand der Raiffeisenzentralbank
R&S: Sie sind seit Mitte Oktober mit Live-Schaltung der neuen Struktur Vorstand der RZB-Gruppe - Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) und Raiffeisen Bank International AG (RBI). Worin liegen die Hauptfunktionen der neuen RZB, wo die wichtigsten Märkte, wo ihr persönliches Aufgabengebiet?
Schuster: Die RZB bleibt das Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe mit mehr als 23.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Österreich. Gleichzeitig ist die Raiffeisen Zentralbank Konzernspitze der RZB-Gruppe, deren größte Beteiligung die Raiffeisen Bank International AG ist. Die Heimmärkte der Raiffeisen Bank International sind Österreich und Zentral- und Osteuropa. Sie hat Standorte in mehr als 30 Ländern der Welt und beschäftigt gut 60.000 Menschen. Ich habe bereits in verschiedenen Teilen der Raiffeisen Bankengruppe gearbeitet: im dezentralen Raiffeisen-Sektor in Österreich, genauso wie im zentral organisierten und international agierenden RZB-Konzern. Künftig wird die RZB noch stärker als zuletzt gemeinsame Lösungen und Synergien organisieren, die allen 18 Millionen Raiffeisen-Kunden in Österreich oder Zentral- und Osteuropa zugutekommen. Ich verantworte in der RZB alle sektoralen Aufgaben der RZB, wie etwa die Zusammenarbeit der RZB mit ihren Eigentümern, den acht Raiffeisen-Landeszentralen.
R&S: Die Krise hat tiefe Spuren in der Weltwirtschaft und in der Bankenlandschaft hinterlassen. Wie beurteilen Sie vor diesem Hintergrund die kommenden Herausforderungen?
Schuster: Unsere Analysten sagen, dass wir gerade die schwerste Wirtschaftskrise seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts erlebt haben. Wie internationale Regulatoren auf die Herausforderung reagieren, stimmt nachdenklich: Regulatoren greifen auf der einen Seite noch mehr in traditionelles, gut funktionierendes und nachhaltiges Bankgeschäft ein. Auf der anderen Seite bleibt riskantes Spekulationsgeschäft, das ja die letzte Krise vielleicht sogar ausgelöst hat, weiterhin beinahe unangetastet. Die Budgets vieler Nationalstaaten lassen jedoch langfristige Strategien, Strukturreformen und eine Weiterentwicklung der Steuersysteme in Richtung Ökologisierung gänzlich vermissen. Und dass die wesentlichen Notenbanken auch weiterhin lieber getrennte Wege gehen als gemeinsam die Weichen für eine positive Entwicklung der Weltwirtschaft zu stellen, zeigt der jüngste Versuch der US-Notenbank, mit gigantischen Anleihekäufen die Konjunktur anzukurbeln.
R&S: Sind Sie zumindest mit dem österreichischen Budgetentwurf zufrieden? Banken spielen ja eine nicht unwesentliche Rolle darin...
Schuster: Das von der Regierung vorgelegte Budget sehe ich mit gemischten Gefühlen. Die österreichischen Banken haben sich immer dazu bekannt, neben all den anderen Branchen einen Beitrag zur Sanierung des Staatshaushalts zu leisten. Der von der Regierung geforderte Betrag von 500 Millionen Euro war lange bekannt. Nicht verstehen wir jedoch, dass ein großer Teil dieser Stabilitätsabgabe nunmehr an die Länder weitergegeben wird. Auch verstehen wir nicht, warum diese Stabilitätsabgabe unbefristet eingehoben werden soll. Eigentlich müsste sie wieder abgeschafft werden, sobald sie ihr Ziel von mehr Stabilität erreicht hat. Die von der Regierung geplante Substanzbesteuerung auf Kapitalmarktprodukte - umgangssprachlich auch Besteuerung auf Aktiengewinne genannt - ist jedoch für den Kapitalmarkt, die Volkswirtschaft und die private Vorsorge gefährlich; zudem technisch kaum umsetzbar. Im Falle der davon betroffenen Kapitalanlagegesellschaften und ihrer Kunden kann sie sogar zu einer doppelten Besteuerung führen. Hier wäre der Gesetzgeber gut beraten, sich die in Deutschland eingeführte Abschlagsteuer genau anzuschauen. Dort wurde ein umsetzbarer Zugang gewählt.
R&S: Zurück zu Ihrer Bankengruppe. Worin sehen Sie die großen Stärken von Raiffeisen in Österreich?
Schuster: Rund 1,7 Millionen Österreicherinnen und Österreicher sind als Genossenschafter Mitglieder und somit Miteigentümer einer Raiffeisenbank. 23.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für Nachhaltigkeit und Nähe bei der Beratung und Begleitung in allen finanziellen Angelegenheiten und erstellen gemeinsam mit ihren Kunden passende Lösungen für alle Lebensabschnitte und -situationen. Die Raiffeisenbanken sind tief in der Wirtschaft und der Gesellschaft ihrer Region verankert. Ihr Fokus und ihr Unternehmensgegenstand sind auf die Region gerichtet. Raiffeisen ist fest im lokalen Umfeld verwurzelt und ist ein aktiver Förderer der Region und ihrer Menschen. Und mit 2,7 Millionen österreichischen Kunden ist Raiffeisen die größte Bankengruppe des Landes. Drei Werte liegen in der langen Tradition des Raiffeisengedankens begründet: Sicherheit, Nachhaltigkeit und Regionalität.
R&S: Herzlichen Dank!
Zur Person: Dr. Johannes Schuster, Jahrgang 1970, gebürtiger Oberösterreicher, studierter Volks- und Betriebswirt, ist seit Oktober 2010 Vorstand der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB), dem Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe Österreich (RBG), dem größten Bankensektor in Österreich. Als Aufsichtsrat der Raiffeisen Bank International AG (RBI), der größten Beteiligung der RZB, übernimmt er auch Verantwortung für einen der größten Bankkonzerne in Zentral- und Osteuropa mit rund 60.000 Mitarbeitern.
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green jobs - Mit grünen Arbeitsplätzen in eine erfolgreiche Zukunft
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green jobs gelten als DIE Wirtschaftstreiber für die heimische Wirtschaft. Die Umweltwirtschaft im Speziellen und die damit verbundenen green jobs haben ein enormes nationales und internationales Wachstumspotential. Um die Chancen dieses Wachstumsmarktes für die heimische Wirtschaft bestmöglich nutzen zu können, braucht es wirksame bundesweite, wirtschaftspolitische und rechtliche Rahmenbedingungen. Daher wurde von Bundesminister DI Niki Berlakovich der Masterplan green jobs initiiert. Ramsauer & Stürmer Consulting durfte das Le-bensministerium (BMLFUW) in der Entwicklung dieses Masterplans begleiten.
green jobs und green economy gewinnen im öffentlichen Bewusstsein zunehmend an Bedeutung. Die fortschreitende Klimaveränderung, die zunehmende Rohstoffverknappung, die steigende Umweltverschmutzung u.v.m., aber auch die damit einhergehenden Veränderungen in der gesellschaftlichen Wertehaltung treiben diese Entwicklung an.
Sowohl national als auch international steigt die Nachfrage nach grünen Produkten, Technologien und Dienstleistungen kontinuierlich – ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar. So soll sich der gesamte globale Markt für umweltrelevante Produkte, Technologien und Dienstleistungen bis 2020 auf 2.740 Mrd. Euro verdoppeln.1 Der Masterplan green jobs ist der erste nationale Aktionsplan zur gezielten Förderung dieses zukunftsträchtigen Beschäftigungsfeldes in Österreich. Die in Österreich durchgeführte Potentialabschätzung ergibt unter den gegebenen Rahmenbedingungen für einige Schlüsselsektoren bis 2020 100.000 zusätzliche green jobs.
Wirtschaftskammerpräsident Dr. Christoph Leitl, der die Unterstützung der heimischen Wirtschaft bei der Umsetzung zusagte, präsentierte am 7. Oktober gemeinsam mit Bundesminister Berlakovich anlässlich einer Pressekonferenz den Masterplan green jobs.
Ramsauer & Stürmer Consulting wurde aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Entwicklung von wirtschaftspolitischen Strategien mit der Begleitung der Entwicklung des Masterplans beauftragt. Die Erarbeitung des Masterplans erfolgte im Zeitraum von Mai bis September 2010. In einer ersten Projektphase wurden Arbeitsgruppenworkshops zu den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Umwelttechnologie und erneuerbare Energie sowie Tourismus und Freizeitwirtschaft mit TeilnehmerInnen aus anderen Ministerien, Interessenvertretungen, öffentlichen Einrichtungen und dem Lebensministerium durchgeführt. Dabei wurden Wirtschaftsbereiche mit hohem Beschäftigungspotential diskutiert, sowie Maßnahmen zur Sicherung und Schaffung von heimischen green jobs behandelt. Darüber hinaus wurden mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Interessenvertretungen und Wirtschaft Experteninterviews geführt. Regionale Initiativen, Erfordernisse und Better-practice – Beispiele zur Erhaltung und Schaffung von green jobs standen im Zentrum dieser Gespräche.
Zielgerichtete Maßnahmen heben die zukünftigen Wachstumspotentiale
Der Masterplan green jobs stellt neben der gegenwärtigen Beschäftigungssituation in Österreich internationale Entwicklungen in der Umweltwirtschaft dar. Das Kernstück sind sechs Handlungsfelder mit insgesamt 17 Maßnahmenbündel. Diese Maßnahmenbündel sollen nun in Arbeitsgruppen unter Einbindung der relevanten AkteurInnen konkretisiert werden. Darüber hinaus soll es zu einer aktiven Kooperation zwischen Bund und Ländern kommen, um möglichst wirksame wirtschaftspolitische und gesetzliche Rahmenbedingungen zur Förderung dieses wichtigen Wirtschaftsbereiches zu schaffen, sodass bereits 2015 erste Wirkungen erkennbar sein werden.
1 Vgl. green jobs: Towards decent work in a sustainable, low-carbon world. Hrsg. v. UNEP. Nairobi 2008
| Kundensteckbrief |
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| Auftraggeber: |
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft |
| Bundesminister: |
DI Niki Berlakovich |
| Telefon: |
(01) 515 22-0 |
| Homepage: |
www.lebensministerium.at |
| Leistungsbeschreibung: |
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), oder kurz Lebensministerium, ist die Verwaltungseinrichtung des Bundes für die umweltbezogenen Themen Agrarpolitik, Forstpolitik, Jagd, Fischerei, Weinrecht, Wasserrecht sowie den Umwelt- und Tierschutz. Leiter des Ministeriums ist BM Niki Berlakovich. |
Artikel verfasst von: Dr. Klaus Valentin, Senior Consultant
Für nähere Informationen steht Ihnen Dr. Klaus Valentin gerne zur Verfügung [Tel.: (0732) 77 84 77-11; valentin@rs-consulting.com]
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Die aws steigert ihre organisationale Performance
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Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) erhöht ihre Produktivität! Gemeinsam mit ihren Führungskräften und MitarbeiterInnen hat die aws ihre Organisationsstruktur neu ausgerichtet, um auch in Zukunft an vergangenen Erfolgen anzuknüpfen. Mit der Erarbeitung von konkreten Handlungsfeldern und Maßnahmen wird die Steigerung der organisatorischen Produktivität bedeutend vorangetrieben. Ramsauer & Stürmer Consulting begleitete die aws gemeinsam mit dem Prozessspezialisten und langjährigen Partner ProAudit in dem Review- und Maßnahmenfindungsprozess.
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"Ramsauer & Stürmer Consulting begleitete die aws kompetent und professionell in der Durchführung des für die erfolgreiche Zukunft wichtigen Projektes."
[DI Bernhard Sagmeister
Geschäftsführer aws]
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Infolge eines Reorganisationsprozesses wurde im November 2008 eine neue Organisationsstruktur wirksam, die die Erfüllung der strategischen Zielsetzungen der aws sicher stellen soll. Ein wichtiges Anliegen der aws ist es, dass die definierten Werte in der tatsächlich gelebten Organisationsstruktur zum Tragen kommen (Stichwort: Organisational Fit). Die Geschäftsführung erklärte sich deshalb zum Ziel, den Erfolg der Umsetzung der neuen Organisation zu beurteilen und Anpassungsnotwendigkeiten entsprechend der geänderten Anforderungen im externen und internen Umfeld zu identifizieren.
Ramsauer & Stürmer Consulting wurde, gemeinsam mit seinem langjährigen Partner ProAudit, aufgrund seiner fachlichen und prozessbezogenen Beratungskompetenz beauftragt, das Projekt zu begleiten. Im Rahmen von Dokumentenanalysen, strukturierten Interviews, einer breit angelegten Mitarbeiterbefragung und Workshops wurden neben einem Review des Reorganisationsprozesses von 2008, die Stärken und Schwächen der Aufbauorganisation der aws identifiziert. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wurde ein Katalog an konkreten Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet. Diese sollen die organisationale Performance der aws in Zukunft steigern. Durch die breit angelegte Struktur des Projektes wurden sowohl Führungskräfte, als auch MitarbeiterInnen in die Reflexion der gegenwärtigen Aufbaustruktur eingebunden und so ein Verständnis für die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit für die Weiterentwicklungsmaßnahmen geschaffen.
Klare Zielrichtung für organisatorische Veränderungen
Am Ende des Projektes lag ein Maßnahmenkatalog mit 16 priorisierten und projektierten Maßnahmen in definierten Handlungsbereichen vor. Dabei wurden neben den Ergebnissen auch die erwarteten Wirkungen spezifiziert. Damit liegt eine strukturierte und akkordierte Entwicklungsroadmap für die kommenden Monate vor, die auch als Vorlage für das strategische Monitoring dient. Jetzt liegt es an der aws, die Maßnahmen umzusetzen, um auf diese Weise die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.
| Kundensteckbrief |
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| Firma: |
Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH |
| Branche: |
Finanzdienstleistung |
| Förderleistung 2009: |
€ 982 Mio. |
| Projektvolumen 2009: |
€ 3.117 Mio. |
| Telefon: |
(01) 501 75–0 |
| Homepage: |
www.awsg.at |
| Leistungsbeschreibung: |
Die austria wirtschaftsservice (aws) ist die Förderungsbank für den österreichischen Mittelstand. Als Spezialbank des Bundes für Wirtschaftsförderungen hat sie die Aufgabe, einerseits Unternehmensfinanzierungen zu unterstützen und zu ermöglichen, andererseits Informationen und Know-how für Unternehmen bereitzustellen. Die aws unterstützt Unternehmen mittels Haftungen, zinsgünstigen Krediten, Zuschüssen, Eigenkapitalfinanzierungen und in Form von Beratungsservices. |
Artikel verfasst von: Dr. Klaus Valentin, Senior Consultant
Für nähere Informationen steht Ihnen Dr. Klaus Valentin gerne zur Verfügung [Tel.: (0732) 77 84 77-51; valentin@rs-consulting.com].
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Oberösterreich stellt die Weichen in Richtung Zukunft
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Gemeinsam mehr erreichen für die Menschen in Oberösterreich! So lautet der Grundsatz der Zukunftsallianz „Wirtschaft Oberösterreich 2020“, die 2008 ins Leben gerufen wurde. Die Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, Visionen und Zukunftskompetenz für Oberösterreich zu entwickeln und die Vernetzung der Zukunftsaktivitäten von wirtschaftsnahen AkteurInnen zu fördern. Dadurch soll der hohe Lebensstandard und der Top-Wirtschaftsstandort Oberösterreich auch in Zukunft gesichert werden. Ramsauer & Stürmer Consulting darf diese Allianz von Beginn an begleiten.
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"Ramsauer & Stürmer Consulting ist ein zuverlässiger und erfahrener Partner im Bereich der Strategieentwicklung. Durch hohes fachliches Know-how und lösungsorientierte Vorgehensweise wurde ein wertvoller Beitrag zur innovations- und forschungspolitischen Entwicklung des Standortes Oberösterreich geleistet."
[KommR Viktor Sigl,
Wirtschaftslandesrat Oberösterreich]
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Wie wird Oberösterreich in den nächsten zehn Jahren dastehen? Die Welt befindet sich im Umbruch und daher ist es wichtig, Trends und Entwicklungen zu erkennen. Richtige Entscheidungen sind für das Land Oberösterreich zu treffen um auch in Zukunft als Top-Wirtschaftsstandort bestehen zu können.
Mit gebündelter Kraft sind die Weichen für den Aufschwung zu stellen. Auf Initiative von Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl wurde die „Zukunftsallianz Wirtschaft OÖ 2020“ ins Leben gerufen. Die Allianz konzentriert sich auf die bedeutenden Themen für Oberösterreichs Zukunft: Wirtschaft, Forschung und Entwicklung, Technologie sowie Innovation und Bildung. Gemeinsam werden Visionen, Rahmenbedingungen und Zukunftskompetenzen für Oberösterreich bis 2020 entwickelt. Darüber hinaus liefert sie Themeninputs zur Weiterentwicklung des erfolgreichen strategischen Zukunftsprogramms „Innovatives OÖ 2010plus“.
Als operative Organisationseinheit wurde eine dem Zukunftskreis unterstellte Task-Force gegründet, die die Entscheidungen des strategischen Zukunftskreises umsetzen soll. Diese Task-Force wird von Ramsauer & Stürmer Consulting im Projektmanagement sowie bei der Umsetzung der Vorgaben der Zukunftsallianz unterstützt.
Nachdem das aktuelle strategische Programm „Innovatives OÖ 2010plus“ im Frühjahr 2010 entwickelt und im Herbst 2010 in den politischen Entscheidungsprozess übergeleitet wurde, hat die Zukunftsallianz einen weiterführenden Prozess gestartet. Bei diesem von Ramsauer & Stürmer Consulting in Kooperation mit der TMG (Technologie- und Marketinggesellschaft des Landes Oberösterreich) konzipierten Projekt, werden Themen evaluiert, die in ein strategisches Nachfolgeprogramm ab dem Jahr 2014 einfließen sollen.
Unter der laufenden strategischen, inhaltlichen sowie organisatorischen Beratung von Ramsauer & Stürmer Consulting wurde ein mehrgliedriger Prozess initiiert, bei dem einerseits expertengetrieben neue Themenfelder identifiziert und andererseits unter Einbindung der breiten Öffentlichkeit neue politische Handlungsfelder festgelegt werden sollen. Zu diesem Zweck wurde unter den Opinion-Leadern in Oberösterreich eine Onlinebefragung in Kooperation mit SPECTRA Marktforschung zu Zukunftsthemen durchgeführt.
Interessante Diskussionsrunden mit renommierten Referenten in angenehmer Atmosphäre
Ein weiterer Höhepunkt wird die Durchführung von drei, mit hochrangigen Experten besetzten „Zukunftslounges“, zu den Themen „Menschen“, „Wissen“ und „Ideen“ sein. Die Öffentlichkeit wird über die neu geschaffene Homepage www.zukunftsallianz.at über den laufenden Prozess informiert. Hier wurde auch die Möglichkeit geschaffen, sich persönlich mit Ideen oder Anregungen an dem Diskussionsprozess zu beteiligen und so mit den Akteuren in Dialog zu treten.
Die zusammengefassten Ergebnisse dieser Initiativen werden im Frühjahr 2011 auf einer großen Abschlussveranstaltung präsentiert. Danach soll der Entwicklungsprozess für ein neues forschungs- und innovationspolitisches Strategieprogramm gestartet werden.
| Mitglieder der Zukunftsallianz |
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| Wirtschaftslandesrat KommR Viktor Sigl |
IV OÖ Präsident DI Klaus Pöttinger |
| Bildungs- und Forschungslandesrätin Mag.a Doris Hummer |
DI Günther Rübig, Technologiebeauftragter des Landes OÖ |
| WKOÖ Präsident Dr. Rudolf Trauner |
Ing. Karl Kletzmaier, Vorsitzender RFT OÖ |
Artikel verfasst von: Mag. Johannes Kleibel, Junior Consultant
Für nähere Informationen steht Ihnen KommR Dr. Gerhard Stürmer, Geschäftsführer von Ramsauer & Stürmer Consulting, gerne zur Verfügung [Tel.: (0732) 77 84 77-0; stuermer@rs-consulting.com].
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Mit einer Hand knüpft sich kein Knoten – Wenn Gemeinden kooperieren, schont das die Finanzen
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1 + 1 = 3! So lautet die Formel, wenn sich Gemeinden zusammenschließen, um kommunale Aufgaben zu erfüllen. Gemeinsam an einem Strang ziehen, ohne dabei die Eigenständigkeit zu verlieren. Immer mehr Kommunen nutzen die Form der interkommunalen Zusammenarbeit, schonen auf diese Weise ihre Finanzen und erhöhen die Leistungsqualität.
Interkommunale Zusammenarbeit wird immer mehr zum Zauberwort, wenn es um die angespannte Budgetsituation in Österreichs Gemeinden geht. Deutliche Kosten- und Ressourceneinsparungen, Vergrößerung kommunaler Gestaltungsspielräume, Effektivitäts- und Qualitätsteigerung kommunaler Leistungen … die Liste an Herausforderungen ließe sich scheinbar endlos weiterführen.
Bislang werden kommunale Aufgaben von den Gemeinden isoliert erfüllt. Angesichts der strukturellen und finanziellen Veränderung in ihrem Umfeld sind die Gemeinden mehr und mehr aufgefordert, eine vorausschauende Kommunalpolitik zu betreiben. Es bietet sich an, gemeinsam mit den Nachbarn Verbesserungen für die BürgerInnen zu erreichen und gleichzeitig die Haushaltskassen zu entlasten.
Interkommunale Zusammenarbeit kann zum einen auf unverbindlicher Basis, z.B. in Form von Wissens- und Erfahrungsaustausch erfolgen. Zum anderen kann sie auch auf Basis fest formalisierter Strukturen erfolgen, eingebettet in vertragliche Vereinbarungen zwischen den betroffenen Gemeinden. Diese Form bietet sich insbesondere bei der gemeinsamen Erbringung von Leistungen auf Gebieten der Wasserver- und –entsorgung, der Abfallentsorgung oder des Bauhofwesens an. Die Gemeinden behalten dabei trotzdem ihre Eigenständigkeit und vor allem den notwendigen Gestaltungsspielraum zur Erfüllung der an sie gerichteten Aufgaben.
Zusammenarbeit braucht individuelle Lösungen
Für die erfolgreiche Umsetzung von gemeindeübergreifenden Kooperationen gibt es kein standardisiertes Konzept. Jedes Projekt erfordert eine maßgeschneiderte Herangehensweise in der auf die individuellen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen eingegangen werden kann. Die gemeindespezifischen Befindlichkeiten und Interessen der unterschiedlichen Anspruchsgruppen sind dabei mit Fingerspitzengefühl im Lösungsansatz zu verankern.
Die Beraterinnen und Berater von Ramsauer & Stürmer Consulting verfügen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen im öffentlichen und halböffentlichen Bereich über jene wertvollen Kompetenzen, die den Erfolg kommunaler Kooperationsvorhaben sicher stellen. Gerne unterstützen wir Ihren individuellen Prozess und entwickeln mit Ihnen die ersten Ansätze für eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit.
Artikel verfasst von: Mag. Clemens Mayrhofer, Junior Consultant
Für genauere Auskünfte steht Ihnen Mag. Georg Platzer, Geschäftsführer, gerne zur Verfügung [Tel.: (0732) 77 84 77-20; Email: platzer@rs-consulting.com]
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Die Marktgemeinde Weyer erfindet sich neu
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Weyer geht neue Wege: die Gemeinde will attraktiver werden, an Wohn- und Lebensqualität gewinnen und in Zukunft mehr BesucherInnen und neue BürgerInnen anziehen. Ein zielgerichtetes Strategiepapier von Ramsauer & Stürmer Consulting legt dabei den Grundstein für die gewünschte Neupositionierung.
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"Als Bürgermeister von Weyer ist es mir ein wichtiges Anliegen, die Weyrerinnen und Weyrer in Entwicklungsvorhaben aktiv einzubinden. Mit ihrer fachlichen und sozialen Kompetenz haben es die Berater von Ramsauer & Stürmer Consulting geschafft, die Interessen und Befinden aller BürgerInnen zu vereinen und in der Erstellung des Weyrer Zukunftspapiers zu berücksichtigen. Das Ziel der Reise steht fest, jetzt liegt es an allen WeyrerInnen gemeinsam den Pfad zu gehen."
[Gerhard Klaffner,
Bürgermeister Weyer]
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Die Marktgemeinde Weyer steht derzeit vor schwierigen Herausforderungen: Geringere Einnahmen bei gleichzeitigem Anstieg der Ausgaben, Abwanderung der Jugend in Ballungszentren und Absiedlung von Filialisten/-innen aus dem Ortszentrum mangels Frequenz.
Weyer resigniert nicht in Anbetracht dieser Entwicklungen, im Gegenteil: durch die Initiierung eines Entwicklungsprojektes werden die Weichen für eine bessere Zukunft gestellt. Erklärtes Ziel der Gemeindeverantwortlichen war die Erarbeitung eines zielgerichteten Zukunftspapiers, das den Ortskern vitalisiert und attraktiviert und die Kaufkraft im Ort langfristig sicherstellt. Durch den Prozess sollen eigene Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten bewusst gemacht und gemeindespezifische Kompetenzen ausgebaut werden.
Ramsauer & Stürmer Consulting wurde mit der Begleitung des gesamten Projektprozesses beauftragt und übernahm die Aufbereitung und Analyse des Datenmaterials, die Moderation bei der Entwicklung der strategischen Zielsetzungen, der Positionierung und der strategischen Maßnahmenbündel. Erarbeitet und getragen wurde der Strategieprozess vom Verein „L(i)ebenswertes Weyer“, dessen Mitglieder durch ihr Engagement und ihre Ideen ein breites Commitment zum Projekt sicherstellten.
Weyrerinnen und Weyrer „spannen Bögen“
Unter aktiver Einbindung relevanter Meinungsbildner aus Politik, Wirtschaft, Gesundheit, Sozialwesen, Bildung und Tourismus und die Miteinbeziehung der Bevölkerung im Rahmen von Bürgerbeteiligungsworkshops entstand ein Strategiepapier zur nachhaltigen Positionierung und Weiterentwicklung der Marktgemeinde Weyer - insbesondere zur Entwicklung des Ortskerns - bis 2015. „Bögen spannen“ wird zum zentralen Leitsatz der Gemeinde Weyer: von der Jugend zu den Senioren, von den Einheimischen zu den Gästen, vom Brauchtum bis zur Hochkultur, von der Vergangenheit in die Zukunft.
Das Ziel der Reise steht nun fest, jetzt liegt es an allen GemeindebürgerInnen die Reise gemeinsam zu bestreiten. Die Etappen, in Form von klar fokussierten, auf den Interessen der Bevölkerung fußenden Maßnahmen, stehen fest und bedürfen jetzt einer koordinierten Umsetzung.
| Kundensteckbrief |
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| Name: |
Marktgemeinde Weyer |
| Bürgermeister: |
Gerhard Klaffner |
| Einwohner: |
4.715 |
| Telefon: |
(07355) 62 55 |
| E-Mail: |
gemeinde@weyer.ooe.gv.at |
| Homepage: |
www.weyer.at |
| Beschreibung: |
Die Gemeinde Weyer befindet sich in der Region Nationalpark Kalkalpen, inmitten des bezaubernden Ennstals. Mit einer Gesamtfläche von 223 km2 ist Weyer die zweitgrößte Gemeinde in Oberösterreich. Im Jahr 2007 kam es zu einer historischen Wiedervereinigung der Gemeinden Weyer-Land und Weyer-Markt. Die Gemeinde zählt 4.715 Einwohner und 1.217 Beschäftigte (ca. 213 Arbeitsstätten). |
Artikel verfasst von: Mag. Clemens Mayrhofer, Junior Consultant
Für nähere Informationen steht Ihnen Dr. Klaus Valentin gerne zur Verfügung [Tel.: (0732) 77 84 77-51; valentin@rs-consulting.com].
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Employer Branding – Das Zauberwort im Kampf um die besten Köpfe
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Der Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte geht in die nächste Runde – jetzt wo sich die Wirtschaft langsam erholt, erkennen mehr und mehr Firmen die Notwendigkeit einer starken, perfekt positionierten Arbeitgebermarke, um in der Personalakquisition einen Schritt voraus zu sein. Durch das schwierige Wirtschaftsumfeld der vergangenen Monate in den Hintergrund gedrängt, steht das Thema Employer Branding bei vorausdenkenden Unternehmen wieder verstärkt auf der strategischen Agenda. Ramsauer & Stürmer Consulting durfte das Bundesministerium für Finanzen und die Raiffeisenlandesbank OÖ erfolgreich in der Entwicklung ihrer Arbeitgebermarken begleiten.
Beim Employer Branding kommen Strategien zum Einsatz, die einen Arbeitgeber am Arbeitsmarkt zielgerichtet und nachhaltig positionieren und von der Konkurrenz positiv abheben. Ziel ist es dabei, die Effizienz des Personalrecruitings und die Qualität der BewerberInnen zu steigern. Darüber hinaus werden qualifizierte und engagierte MitarbeiterInnen langfristig emotional an das Unternehmen gebunden. Letzteres soll sich somit auch positiv auf die Identifikation und Leistungsbereitschaft der ArbeitnehmerInnen auswirken.
Hatte man vor einigen Monaten noch den Eindruck, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise würden den Rekrutierungsbedarf für längere Zeit drastisch reduzieren, so geht nun doch der Kampf um talentierte MitarbeiterInnen schneller als erwartet in die nächste Runde.
Sinkende Arbeitslosenzahlen sprechen eine klare Sprache. Auch eine kürzlich vom Meinungsforschungsinstitut SPECTRA durchgeführte Studie zeigt klar, dass oberösterreichische Unternehmen bis 2020 einen spürbaren Arbeitskräftemangel zu erwarten haben. Damit wird deutlich, wie strategisch wichtig eine starke Arbeitgebermarke für den Erfolg eines Unternehmens, aber auch einer gesamten Region in Zukunft sein wird und welch große Bedeutung die kontinuierliche Arbeit an dieser Marke hat.
Die laufende Weiterentwicklung der Produktmarke ist für Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. Was Aufbau und Pflege der Arbeitgebermarke anbelangt, gibt es nach wie vor nur eine überschaubare Anzahl an Unternehmen, die sich hoch professionell mit der eigenen Positionierungsarbeit als Arbeitgeber auseinandersetzen. Der Erfolg gibt ihnen jedoch in ihren Anstrengungen recht.
Ramsauer & Stürmer Consulting hat in den vergangenen Monaten unter anderem das Bundesministerium für Finanzen und die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG erfolgreich bei der Weiterentwicklung ihrer Arbeitgebermarke begleitet. Damit wurden die Weichen für eine erfolgreiche Positionierung am Arbeitsmarkt in der Zukunft gestellt und die Arbeitgebermarke entsprechend den Bedürfnissen der Zielgruppen definiert und weiterentwickelt.
Die Kernaufgaben lagen in diesen Projekten nicht in der Beantwortung der Frage, wie Stellenanzeigen zu gestalten sind! Vielmehr stand im Vordergrund, wie die Positionierung am Arbeitsmarkt auf Basis der langfristigen strategischen Zielsetzungen auszusehen hat, damit bestehendes Personal gehalten und neue LeistungsträgerInnen in definierten Zielgruppen gewonnen werden können. Die Wahl der richtigen Botschaften und der richtige Mix an Kommunikationsinstrumenten waren weitere Schwerpunkte.
Was die Zielgruppen anbelangt, war nicht nur die Ansprache von unmittelbar verfügbaren Arbeitskräften wichtig, sondern auch die frühzeitige emotionale Bindung von Jugendlichen an die Marke und die allgemeine Imageentwicklung unseres Auftraggebers in der breiten Öffentlichkeit.
In beiden Projekten wurde auch klar, wie bedeutend die bestehenden sozialen Netzwerke von Führungskräften und MitarbeiterInnen für die Rekrutierung sind. Gezielte Maßnahmen zur Einbindung dieser vorhandenen Strukturen in den Imageaufbau wurden daher entwickelt und erfolgreich initiiert.
Sollte es auch Ihnen ein Anliegen sein, in der Zukunft das richtige Team mit an Bord zu haben, dann ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema Employer Branding eine unverzichtbare Investition in Ihre Zukunft als erfolgreich positionierter Arbeitgeber.
Gerne präsentieren wir Ihnen unseren Ansatz zur Entwicklung einer starken Arbeitgebermarke und begleiten Sie in der Entwicklung Ihrer „Unique Employer Proposition“.
Erfahren Sie im nächsten Newsletter mehr zu unseren erfolgreich abgewickelten Employer Branding-Projekten.
Artikel verfasst von: Dr. Klaus Valentin, Senior Consultant
Für nähere Informationen steht Ihnen Dr. Klaus Valentin gerne zur Verfügung [Tel.: (0732) 77 84 77-51; valentin@rs-consulting.com]
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Montanuni Leoben - auf dem Weg zur Weltspitze im Bereich Petroleum Engineering
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Eine gemeinsame Initiative des Bereichs Petroleum Engineering, des Rektorats der Montanuniversität und der Erdölindustrie machte die strategische Weiterentwicklung des Fachbereichs Petroleum Engineering möglich. Ramsauer & Stürmer Consulting leistete durch die Ausarbeitung des strategischen Entwicklungskonzeptes sowie die Begleitung der zielgerichteten Umsetzung einen wesentlichen Beitrag.
Personelle Veränderungen in den Lehrstühlen für Drilling Engineering, Reservoir Engineering und Production Engineering an der Montanuniversität Leoben sowie kontinuierlich steigende Anforderungen der Industrie an die Studienabsolventinnen und -absolventen wurden zum Anlass genommen, die strategische Ausrichtung der Lehre, Forschung und Weiterbildung für den Bereich Petroleum Engineering an der Montanuniversität Leoben im Rahmen eines systematischen Prozesses zu aktualisieren.
Ramsauer & Stürmer Consulting wurde beauftragt, diese gemeinsame Initiative des Bereichs Petroleum Engineering, des Rektorats der Montanuniversität und der Erdölindustrie mit der OMV zu begleiten. Die OMV stellte als führender Partner 2 Mio. Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren für Ausbildung und Forschung zur Verfügung, die Rohöl-Aufsuchungs AG stellte die Daten für das Ölfeld Trattnach und 400.000 Euro für Trattnach-Projekte über einen Zeitraum von vier Jahren bereit.
Auf Basis eines Performance-Audits (Status Quo der strategischen Ausrichtung inkl. Stärken-/Schwächenprofil) sowie einer Analyse der externen Chancen und Potentiale der Lehrstühle für Petroleum Engineering, wurden klare strategische Leitlinien und Stoßrichtungen (Entwicklungsziele) für die zukünftige Ausrichtung der Lehrstühle und des Studienprogramms für Petroleum Engineering definiert.
Zentrales Ergebnis dieses im Jahr 2006 durchgeführten systematischen Prozesses war das strategische Entwicklungskonzept „Petroleum Engineering Programme for Excellence (PEPE)“.
Auf Basis dieses Entwicklungskonzeptes wurde ein institutionalisierter Dialog zwischen Montanuniversität und Industrie mit viermal im Jahr stattfindenden Steering Committee-Meetings gestartet, die von Ramsauer & Stürmer Consulting von 2007 bis zum Projektabschluss 2010 vorbereitet und moderiert wurden.
Weltweite Spitzenposition in Ausbildung und Forschung
Im Rahmen dieses Projektes konnten wesentliche Weichenstellungen hin zu einer weltweiten Spitzenposition in Ausbildung und Forschung im Bereich Petroleum Engineering getätigt werden. Somit wurden auch wesentliche Voraussetzungen erfüllt, das herausfordernde Ziel „Bis 2012 renommierteste und beste Ausbildungs-, Forschungs- und Weiterbildungsstätte Europas zu sein und weltweit zu den Top 3 zu zählen“ zu erreichen.
| Kundensteckbrief |
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| Firma: |
OMV Aktiengesellschaft |
| Internet: |
www.omv.com |
Artikel verfasst von: MMag.a Katrin Gutenthaler, Junior Consultant
Für nähere Informationen steht Ihnen KommR Dr. Gerhard Stürmer, Geschäftsführer von Ramsauer & Stürmer Consulting, gerne zur Verfügung [Tel.: (0732) 77 84 77-0; stuermer@rs-consulting.com].
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